Der Weg ist das Ziel …

Mein Anliegen und Wunsch ist es, sportlich inaktive Menschen zu motivieren, in dem ich hier auf meiner Website u.a. versuche, Wege aufzuzeigen, wie sich auch kleine Aktivitäten in den beruflichen und familiären Alltag einbauen lassen.

Swim & Run 2015 an der Krummen Lanke

<--! Ein Webauftritt ist ja irgendwo immer auch eine Baustelle. Ich versuche diesen hier sukzessive im Blog-Charakter zu vervollständigen und mit interessanten neuen Tipps und Informationen zu füllen. Viele weitere wertvolle Tipps und umfangreiche Erfahrungswerte könnt Ihr auch bei der Bloggerin und Triathlethin Din (Eiswürfel im Schuh) beziehen. –>

Sich dem Thema Sport zu nähern, kann viele verschiedene Gründe haben. Der eine sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch und möchte seinen Rücken stärken, der andere sieht Optimierungsbedarf bei seiner Figur, wieder andere bereiten sich auf spezielle Wettkämpfe vor oder möchten einfach nur im Alter gesünder leben. Viele Menschen üben Sport gerne in der Gemeinschaft aus, oder aber geniessen das Alleinsein und das Abschalten vom Stress behafteten Alltag, das kann der Job und / oder die Familie sein. Dazwischen gibt es natürlich verschiedenste Abstufungen. Genauso wichtig wieder das Sporttreiben selbst, ist eine angepasste und ausgewogene Ernährung sowie natürlich auch eine entsprechende Erholung. Das alles in der richtigen Dosis und schon ist das Grundvoraussetzungen für das Wohlergehens von Körper und Geist gegeben. Viele Anlagen sind evolutionsbedingt noch in unseren Erbinformationen enthalten und leicht aktivierbar. Der Mensch hat sich bei seiner Entwicklung sehr viel mehr bewegt und musste auch mit Nahrungspausen umgehen können. Auf unsere heutige westeuropäische hochtechnisierte Gesellschaft trifft ja eher das Gegenteil zu.

Doch wie und wo fange ich nun an? Viele Neulinge werden sich auch fragen, was kostet mich das alles. Kann ich das finanziell und auch zeitlich überhaupt leisten? Draussen oder drinnen? Wie kann ich diesen erhöhten Sportanteil mit Familie und Beruf vereinbaren?

Ich versuche, diese Fragen auf meiner Website zunächst allgemein zu hinterfragen und dabei meine eigenen bisherigen Erfahrungen einzubringen. Speziellen Themen sollen diese Ausarbeitung ergänzen.

Alle Sportarten haben eines gemeinsam, sie bringen Ihren Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung, stärken ihr Herzkreislauf- und Immunsystem. Sie werden ausgeglichener und nachweislich geistig aufnahmefähiger, um nur einige wesentliche der vielen Pluspunkte zu nennen.

Ich kann es schon vorweg nehmen, mit Joggen oder Radfahren und leichten Stabilisationsübungen (Kraft- / Ausdauer-Sport) erreicht man anfangs schon am sehr viel. Das ist zugleich neben Joga auch die preiswerte(ste) Variante.

Velothon Berlin 2011


Es gibt viele mögliche Einstiegspunkte oder schon den Alltag begleitende sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel das wöchentliche Badminton oder Volleyball-Spiel mit Arbeitskollegen oder Bekannten, Wanderungen oder Aktivitäten auf und im Wasser (Kanu-Fahrten beim Betriebsausflug). Doch viele unter uns möchten den Sportanteil in ihrem Leben intensivieren.

Meines Erachtens ist es ganz wichtig, dass sie, alles dass, was Sie sich sportlich vornehmen, auch wirklich wollen, es sollte ihr eigener, innerer Wille und nicht der anderer sein. Mindestens genau so wichtig, ist es, sich ein Ziel festzulegen. Dieses kann am Anfang auch noch grob formuliert sein. Möchten Sie einfach nur spürbar fitter werden und gesünder leben / altern, wollen Sie abnehmen, möchten Sie Rückenproblemen vorbeugen, oder bereiten Sie sich alleine oder mit anderen auf z.B. einen 10 km Laufwettkampf vor.

Ich erlebe es oft, dass sich viele Einsteiger nur von den anderen getrieben fühlen. Das hat bestimmt auch guten Seiten. So können Frauen abends gemeinsam laufen gehen, auch um sich in der Gruppe sicherer zu fühlen. Aber auch im Wettkampf ist der Gemeinschafts- und Teamgedanke nicht zu unterschätzen. Freiwasserschwimmer wollen durch das Zusammenschwimmen das Risiko eines Wasserunfalls verringern. Dennoch, wenn der innere Antrieb fehlt, wird der Sport gerne schnell vernachlässigt und andere Prioritäten gesetzt. Gestärkt wird diese Situation durch ausbleibende Erfolge.

Vielfach wird auch zu viel versprochen, anfänglich übertrainiert und bspw. durch Überreizung eher das Gegenteil erreicht – Eine Sportpause ist dann angesagt. Das ist natürlich gerade beim Anfänger eher kontraproduktiv, schmälert sein Selbstbewusstsein und natürlich seine Überzeugung, dass das alles gut für sich und seinen Körper sein soll.

Deshalb ist es aus meiner Sicht generell sehr ratsam, langsam und kontinuierlich mit den sportlichen Aktivitäten zu beginnen. Weniger ist hierbei oftmals mehr. Gehen Sie davon aus, dass sich Ihr ganzer Körper, der Energiehaushalt, die Sauerstoffversorgung usw. ändern muss / wird, das benötigt einfach auch seine Zeit. Diese sollte sie Ihrem Körper geben. Der Sport sollte sich nicht zur Belastung entwickeln, wie überall ist hier die Dosis wichtig. Man wird nicht herum kommen, seinen Tagesverlauf umzubauen oder einfach besser zu planen. Diesem Thema widme ich mich in einem weiteren Untermenü auf dieser Website detaillierter.

Egal, was in vielen Hochglanzprospekten geschrieben wird, wie sie mühelos in 7 Tagen einen perfekten Körper erlangen (inklusive neuen Tortenrezepten im Folgethema), hinter einem gesunden, trainierten Körper steckt immer viel und regelmässige Arbeit – manche nennen es „Quälen“. Lassen Sie sich (von mir) den Zahn ziehen, ohne körperlicher Anstrengung und einer gewissen Ernährungsanpassung, ihren Körper auf Idealgewicht bringen zu können. Hierbei werden ich mit Ihnen Tacheles reden.

Aber haben Sie keine Sorge, all Ihr Einsatz wird meist mit vielen Glückshormonen (Endorphine) und Wohlbefinden belohnt. Klar, jeder Anfang ist dennoch schwer.

1) Mit Freunden trainieren oder lieber alleine?

Diese Frage hatten wir inhaltlich schon angesprochen. Beides ist sinnvoll. Solange sie auch ein eigenes Verlangen nach diesen sportlichen Begegnungen haben, bleibt Ihnen auch die Freude am Sport erhalten.

BTW: Ehrgeiz im Sport, bedeutet auch immer ein wenig egoistisch zu sein und nicht jeder sozialen Gegebenheit nachzukommen. Haben sie dabei kein schlechtes Gewissen, das ist normal. So lange sich auch das im Rahmen hält und sich keine soziale Isolation entwickelt, ist alles gut.

2) Einem Verein anschliessen?

Lohnt sich, wenn es die Zeit zulässt, eigentlich immer. Hier kann kann man sich Erfahrung geben lassen und oft auch kostengünstiger regelmässig z.B. in der Schwimmhalle trainieren. Entsprechend geleinte Bahnen sind dann für sie reserviert.

Potsdam Brauhausberg am Neujahrstag 2015
Teltowkanal Halbmarathon 2014

Vielleicht erzähle ich in diesem Zusammenhang kurz etwas von mir.

Während der Schule und beim Studium war ich vielseitig sportlich unterwegs (Leichtathletik, Ringen, Basketball) und fühlte mich auch sehr wohl. Die Selbständigkeit nach meinem Studium ging wie die darauf folgende Arbeitnehmerschaft sehr an meine gesundheitliche Substanz. Dauerstress, Überstunden, Schichtsystem, kaum Freizeit, keine sportliche Betätigung schränkten meine Lebensqualität stark ein. Ich fühlte mich ständig müde und war kaum mehr darüber hinaus belastbar. Ich glaube, dieser körperliche und seelische Zustand mir auch anzusehen. Mein ganzes soziales Umfeld litt darunter. Es war Zeit für Veränderungen.

Anfangen hat alles mit dem Kauf eines sehr preiswerten Fahrrads von der Stange und kleinen Radtouren jeweils ca. 5 km zum nahe gelegenen Fitness-Studio anfangs nur zum Wellness und seltener Badminton mit Freunden. Ein Jahr später war ich dann Mitglied (übrigens noch bis heute) in dieser Fitness-Einrichtung. Begonnen hatte ich dort mit einfachem Gerätetraining und dem Besuch der Rückengymnastik-Kurse zur Stärkung meiner Rückenmuskulatur und zur Linderung von Rückbeschwerden im stressigen IT-Alltag. Parallel dazu wechselte ich meinen Arbeitsplatz zu einem IT-Unternehmen mit ausgeprägt guter Mitarbeiter-Kultur, hier wurde man nicht als „Verschleissteil“ betrachtet. Bevor es aber dazu kam, hatte ich Nächte lang Bewerbungen geschrieben, diese Akribie war zusätzlich zu meinem stressigen Job sehr anstrengend, hat sich aber letztendlich gelohnt.

Es hatte sich durch die gute Verpflegung am Arbeitsplatz, das ruhigere Fahrwasser dort und auch einhergehend mit der Geburt meines Sohnes sogar ein kleiner Wohlstandsbauch gebildet. Von diesem wollte ich mich nach 1,5 Jahren definitiv trennen und fing an zu joggen. Das erfolgte anfangs aus heutiger Sicht mit noch nicht wirklich passendem Schuhwerk – keine richtigen Laufschuhe -. So kam es auch zu den ersten Überreizungen im Fussbereich und so auch zu Rückschlägen, die mit 2-3 wöchigen Laufpausen einher gingen. Das hielt mich nicht davon ab, in kleinen Intervallen 3-5 km mit besseren Laufschuhen wieder zu beginnen, und ich konnte mich von da an regelmässig steigern. Mein Fitness-Training entwickelte sich vor allem hinsichtlich der jetzt stärkeren Stabilität im Rumpf zu einer hervorragenden Ergänzung zum Laufen. Mit Bekannten verabredete ich mich jetzt auch regelmässiger zu Badminton-Spielen, um auch meine Motorik zu schulen.

Heute bin ich komplett beschwerdefrei und ein passionierter Triathlet, der in seiner Altersklasse regelmässig vordere Plätze belegt, ohne dafür besonders hart trainieren zu müssen, hierfür sorgt bei mir einfach die Regelmässigkeit. Beim Laufen nutze ich mittlerweile sehr leichte, direkte Wettkampfschuhe, die allerdings Anfängern nicht empfohlen werden, da für deren Einsatz die Fuss- und Beinmuskulatur entsprechend entwickelt sein sollte. Vom Badminton habe ich übrigens wieder abgelassen. Ich hatte mir trotz guter Erwärmung zu viele Verletzungen zugezogen (Umknicken, Nerven gereizt). Dieses ständige Abstoppen staucht auch sehr im Rücken ….

Weiterhin greife ich Themen wie Erholung, Ernährung und Körperpflege.  Fragen wie, helfen Eiweiss-Shakes und -Riegel (sogenannte Nahrungsergänzungsmittel / Supplimente) wirklich, oder haben diese nur eine Plazebo-Wirkung und schrumpfen letztendlich nur meinen Geldbeutel? Sollte ich ein Solarium nutzen, ist dieser Besuch schädlich (Kurz: Je nach untersuchender Einrichtung und verfolgtem Ziel gibt es hier unterschiedliche Studien. Es kommt wohl wieder einmal auf die Dosis an.)? werden näher beleuchtet.